TePUS: Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und ‑patienten

Deutlich über eine Million Menschen müssen in Deutschland mit den Folgen eines Schlaganfalls leben. Die Kosten für die für stationäre und ambulante medizinische Versorgung sowie für Rehabilitation und Pflege von Schlaganfallpatientinnen und ‑patienten werden für 2025 auf ca. 109 Milliarden Euro veranschlagt. Heuschmann et al. (2010) schreiben außerdem, dass

"[n]eueren Schätzungen eines kürzlich abgeschlossenen Nachbefragungsprojekts im Rahmen des Schlaganfallregisters Nordwest-Deutschland zufolge […] derzeit ca. 70% aller überlebenden Patienten nach Schlaganfall […] 3 Monate nach Ereignis unabhängig zu Hause [leben], ca. ein Viertel wird durch Angehörige oder Pflegedienste zu Hause versorgt und ca. 6% sind dauerhaft auf Pflege im Pflegeheim angewiesen."

Für alle diese Personen wären technische Unterstützungsangebote von Vorteil, um bspw. einem erneuten Schlaganfall vorzubeugen, soziale Isolation und Vereinsamung zu verhindern oder die Sicherheit im Alltag zu erhöhen sowie Therapie- und Rehabilitationsangebote zugänglich zu machen. In dem vom bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) geförderten Projekt TePUS: Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und ‑patienten im Rahmen der Förderlinie DeinHaus4.0 im Regierungsbezirk Oberpfalz, das an der OTH Regensburg durchgeführt wird, sollen Telepräsenzroboter auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und Unterstützungsangebote auf deren Basis entwickelt werden.

Noch befindet sich die Seite im Aufbau, in Kürze werden hier jedoch ausführliche Informationen über das Projekt TePUS zu finden sein.

Prof. Dr. Karsten Weber, Projektleiter


Gefördert durch

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